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Sängerin und Orchester - sehr gut
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Amoureuses (Audio CD) "Seit über zehn Jahren ist die französische Sopranistin Patricia Petibon erfolgreich im Geschäft; William Christie entdeckte sie Mitte der 90er-Jahre für sein Ensemble "Les Arts Florissants". Von ihm hat sie viel gelernt, ebenso von Nikolaus Harnoncourt, mit dem sie regelmäßig zusammen auftritt, ob in Salzburg, Wien, Graz oder Luzern. Ihr Solodebüt heißt "Amoureuses" und enthält Arien von Mozart, Haydn und Gluck. Petibon hat sich dafür mit Concerto Köln und Daniel Harding zusammen getan - eine erstaunliche Mischung: französische Sängerin, deutsches Originalklang-Ensemble und ein Dirigent, der sich eigentlich nicht auf dem Feld der historischen Instrumente bewegt, sondern eher auf dem der so genannten "historisch informierten" Aufführungspraxis."
So wird diese Produktion vorgestellt.
Arien von Mozart,Haydn,Gluck.Mozart steht im Vordergrund.
"Der 38-jährigen Sängerin steht viel zur Verfügung: Ihre Intonation ist hervorragend, die Diktion vorzüglich. Sie kann ihre Stimme glockenklar klingen lassen, hell oder dunkel, mit weichem oder auch mit massivem, fast hartem Strahl. Ihr Vibrato ist gefasst und sehr differenziert, sie beherrscht das Legato, sie verfügt über eine ausdrucksvolle Tiefe, sie kann Töne aus dem Nichts hervorzaubern."..meint eine Kritikerin.
Am Beispiel der "Königin der Nacht". Es ist emotional, stimmlich nicht so überwältigend wie die Version von Damrau oder der Gruberova.
Es gibt viele, sehr gute Sopranistinnen. Petibon gehört in eine Spitzengruppe, ohne sich von dieser erheblich herauszuheben. Natalie Dessay hat vor Jahren ebenfalls Hervorragendes geleistet. Und- indem ich eine nenne, kränke ich vielleicht andere, die ebenfalls dieses Niveau haben.
Die Kombination mit concerto cölln macht diese Aufnahme zu einer unbedingt hörenswerten.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 31. Oktober 2008 |